Günstig kochen

Eigentlich gehe ich ganz gerne zum Essen aus. Ich mag das, mit Freunden bei schönem Ambiente zusammenzusitzen, sich gemütlich zu unterhalten und dabei auch noch gutes Essen zu bekommen.

Dennoch ärgere ich mich oft über die Kosten, die ein solcher Abend meist mit sich bringt. Besonders teuer sind in den häufigsten Fällen die Getränke, die oftmals mehr als die Hälfte der Rechnung ausmachen.

Deshalb haben wir letztens einen Abend veranstaltet, der unter dem Motto stand: Kochen mit Freunden. Das war wirklich gut.

Wichtig ist halt, dass man sich vorher abspricht, damit man weiss, was jeder mitbringt, und nicht Zutaten für das Dessert 3-fach da sind, aber niemand an die Vorspeise gedacht hat.

Eigentlich hat das sehr gut funktioniert. Die Überlegung war, dass alle sich beteiligen sollten und nur gute und frische Zutaten mitbringen. Somit hat jeder etwas zum Menu beigetragen. Das Beste an der Sache war aber der Spass, den alle dabei hatten.

Insgesamt muss ich sagen, hat dieser Abend letztendlich viel mehr gute Laune gebracht, als ein Restaurantbesuch. Und das Gefühl, gemeinsam zum Gelingen des Abends beizutragen, hat alle mehr als fröhlich gemacht. Ausserdem habe ich wieder viel über meine Freunde gelernt: kreativ Kochen hatte ich einigen gar nicht zugetraut.

Der angenehme Nebeneffekt an der ganzen Sache war, dass wir einen wunderbaren, gemeinsamen Abend hatten, der nur einen Bruchteil dessen gekostet hat, was wir für einen entsprechenden Restaurantbesuch bezahlt hätten.

Wir wollen das jetzt häufiger machen, und unsere nächsten Themen stehen schon fest. Im Herbst gibt es Muscheln kochen, Kochen international und – ganz altmodisch – Kochen im Römertopf.

Villeroy und Boch Porzellan

In der letzten Woche war mein Blog etwas vereinsamt. Ich habe mir eine Auszeit gegönnt und bin etwas weiter weg auf Schnäppchenjagd gegangen.

Als Liebhaber von Bone China Porzellan habe ich mir einen Besuch beim Porzellan Werksverkauf von Villeroy und Boch in Mettlach gegönnt.

Ich muss sagen: das ist wirklich eine lohnenswerte Adresse. Im Grunde genommen ist ganz Mettlach ein einziger Porzellan-und Glas-Werksverkauf. Man purzelt dort von einem Laden der bekannten Porzellan Marke in den nächsten und findet eigentlich
alles, was den Namen Villeroy und Boch trägt.

Ausserdem gibt es zahlreiche Angebote für Leonardo Glaswaren, Kristall, Accessoires und Geschenkartikel.

Es ist sinnvoll, sich gut vorzubereiten und genau zu überlegen, was man kaufen möchte, denn sonst kann man leicht in einen unkontrollierbaren Kaufrausch verfallen. Ob es nun einfaches weisses Porzellan sein soll oder Design Porzellan, Besteck oder eine Badezimmerausstattung inklusive hochwertiger Fliesen – Sie werden hier alles finden.

Unglaublich günstig sind die Preise: ich habe dort ein Ess-Service, das ich mir schon lange gewünscht hatte, für 30% des regulären Preises gekauft. Nachdem ich die Ware an der Kasse bezahlt hatte, habe ich alle Teile geprüft. Lediglich bei einem Teller war das Porzellan Markenzeichen von Villeroy und Boch auf der Unterseite nicht ganz in der Mitte angebracht. Damit gilt es als Porzellan 2 .te Wahl und rechtfertigt einen spürbaren Preisnachlass.

Es gibt Waren mit geringen Rabatten, aber auch deutlich grössere Einsparungen kann man beim gezielten Einkauf erreichen. Ich habe mir vorher einen Porzellan Katalog mit den aktuellen Preisen besorgt, um genau vergleichen zu können. Eine Teekanne, Porzellan weiss, habe ich für 50% des normalen Preises gekauft. Sonderangebote und Auslaufmodelle werden mit noch höherem Preisnachlass verkauft.

Der ganze Ort ist sehenswert und bietet ein Programm für 2 – 3 Tage. Nicht versäumen sollte man  das Keramikmuseum der alten Abtei, Villeroy und Boch. Dort ist aktuell das offizielle Papstgeschirr – eine edle, mit dem persönlichen Wappen des Papstes versehenen Sonderanfertigung – ausgestellt.

Besonders schön ist das Museumscafé, das im Stil des alten Dresdner Milchladens errichtet wurde.

Die mit wunderschönen Fliesen ausgestatten, nostalgischen Räume laden mit einer grossen Auswahl an Kaffee- und Teespezialitäten zur Entspannung ein. Mit diesem Café ist es Villeroy und Boch gelungen, einen weiteren touristischen Anziehungspunkt zu schaffen.

Die Öffnungszeiten sind – anders als noch vor einigen Jahren, zurzeit täglich von 9:30 bis 18:00 Uhr, im Museum samstags und sonntags bis 16:00 Uhr. Erkundigen Sie sich vor Ihrem Ausflug nach Mettlach aber in jedem Fall auf der Homepage von Villeroy und Boch nach den Geschäftszeiten, da diese ja immer wechseln können.

Einsparungen im Haushalt

Neben dem günstigen Einkauf bei Discountern gibt es noch mehr Möglichkeiten, Geld zu sparen. Einige davon habe ich nachfolgend aufgelistet. Falls Sie auch gute Sparvorschläge haben – immer her damit ?.

Bevor Sie Geld ausgeben überlegen Sie bitte ganz genau, ob Sie das, was Sie da gerade kaufen wollen, auch tatsächlich benötigen. Gerade für CD’s und DVD’s werden m. E. viel  zu hohe Preise verlangt.  Eine DVD, die man meist ohnehin nur einmal ansieht, kann man sich für einen geringen Betrag in der Videothek in der Nähe oder meist noch günstiger über online-Videotheken ausleihen.

Will man einen Film doch für seine Sammlung haben, dann lohnt es sich, in den bekannten
online-Auktionshäusern zu suchen. Hier gibt s die guten Stücke meist in sehr gutem Zustand für einen Bruchteil des ursprünglichen Kaufpreises.

Das Gleiche gilt übrigens auch für den Kauf von CD’s und Büchern. Manchmal kauft man  sich eine CD nur wegen eines einzigen Liedes. Da lohnt es sich doch, sich den geliebten Song für eine geringe Gebühr aus dem Netz downzuloaden.

Beim Einkauf von Textilien habe ich mir angewöhnt, ab einem Betrag von € 40,– zu handeln. Dies funktioniert besonders gut in kleineren Boutiquen, dort bekommt man recht schnell einen Nachlass von 3% – 5%, vor allem, wenn man dort öfter einkauft.

Saisonartikel sollte man nie zu Beginn der Saison kaufen. Also Gartenmöbel erst im September kaufen, statt im April, oder Wintersportartikel erst im Februar, statt im Oktober. Hier ist es leicht, bis zu 50% (und mit viel Glück noch mehr) einzusparen.

Vor einigen Wochen habe ich im Fernsehen einen interessanten Bericht über praktizierte  Verkaufspsychologie in Supermärkten gesehen. Es ist erstaunlich, welche Tricks man dort anwendet, um uns zum Kaufen anzuregen. So nutzt man immer die Gewohnheit der Käufer aus, rechts zu laufen und auch nach rechts zu schauen.

Dort positioniert man die teureren Artikel. Also: laufen Sie einfach mal auf der linken Seite, oder Sie fangen einfach hinten an.

Sie glauben es nicht – aber das spart Geld beim Einkaufen. Dass die preisgünstigen Artikel fast immer ganz unten liegen, möchte ich auch noch mal erwähnen. Seien Sie nicht
faul, und greifen Sie nach diesen sogenannten Bückartikeln (nicht zu verwechseln mit den Schätzchen unter der Ladentheke im ehemaligen Osten des Landes).

Lebensmittel einzukaufen lohnt sich besonders an Samstagen. Wenn Sie auf den Markt gehen, dann werden Sie kurz vor Marktschluss viele Waren günstiger bekommen, denn  die Händler wollen nicht gerne viel mit zurück nehmen. Ähnliches gilt für den Supermarkt. In der Obst- und Gemüseabteilung gibt es immer drastische  Preisreduktionen an Samstagen ab 18 – 19 Uhr.

Photovoltaik Anlagen – sichern Sie sich den staatlichen Zuschuss

Angesichts der ständig steigenden Energiekosten werden Photovoltaik-Anlagen immer beliebter. Die mittels solcher Anlagen auf dem eigenen Haus erzeugte Energie durch Sonnenwärme wird staatlich gefördert.

Der Staat hat dafür sogar ein eigenes Gesetz geschaffen, das sogenannte EEG erneuerbare Energien Gesetz). Damit soll der Ausbau solcher Energieversorgungsanlagen gefördert werden, die aus den sogenannten sich erneuernden (regenerativen) Quellen versorgt werden.

Dies soll in erster Hinsicht dem Klimaschutz dienen, gleichzeitig möchte man damit eine Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen erlangen. Mit dem EEG wird über einen langen Zeitraum die Vergütung  für den durch Solaranlagen erzeugten Strom geregelt.

Für alle, die beabsichtigen, sich eine solche Anlage zuzulegen,  ist es besonders günstig, das noch im Jahr 2007 zu machen. Denn je früher eine solche Photovoltaik Anlage, die privat angeschafft wurde, den Strom ins Netz einspeisen kann, umso grösser ist die Vergütung für den dort abgelieferten Strom.

Ganz konkret bedeutet das: lässt man sich noch bis zum 31.12.2007 eine Solaranlage mit max. 30 kW Leistung installieren, erhält man für einen Zeitraum von 20 Jahren 49,21 Cent für jede Kilowattstunde. Entschliesst man sich erst später für eine derartige Investition, so wird man einen geringeren Zuschuss für die Photovoltaik Leistung vom Staat erhalten. Jährlich sinkt die Prämie um 5%.

Das bedeutet bei einer Installation und Inbetriebnahme von Photovoltaik Anlagen im Jahr 2008 erhält man nur noch 46,75 Cent, diese allerdings auch konstant für 20 Jahre. Ein gutes Argument, sich noch in diesem Jahr um die Realisierung eines solchen Projektes zu kümmern.

Ein kurzes Berechnungsbeispiel: eine Photovoltaik Anlage auf dem Dach mit einer Leistung  von 4 kW erwirtschaftet bei einem angenommen Ertrag von ca. 850 kWh pro Jahr insgesamt einen durchschnittlichen Wert von 3.400 kWh Strom , der eingespeist werden kann.

Das ergibt für einen Zeitraum von 20,5 Jahren (Inbetriebnahme  angenommen zur Mitte des Jahres 2007, vergütet wird bis zum 20. Jahr, das auf den Zeitpunkt der Inbetriebnahme folgt), insgesamt einen Betrag von € 34.300,– (3.400 kWh/Jahr mal 20,5 Jahre mal 49,21 Cent/kWh.

Allerdings lohnt es sich, verschiedene Angebote von unterschiedlichen Anbietern einzuholen. Da man für eine ca. 3kW-Anlage ca. € 20.0000 einplanen muss, lohnt es sich auf jeden Fall, hier zu vergleichen, denn bei einem so hohen Betrag lassen sich bestimmt einige hundert Euro sparen.

Bei der Planung einer solch teueren Anschaffung sollte man sich nach KfW Krediten erkundigen, denn hierdurch besteht die Möglichkeit, dass man kein Eigenkapital bei dieser Investition einsetzen muss.

Ausserdem kann man sich als Betreiber einer Solaranlage als Unternehmer beim Finanzamt registrieren lassen; dadurch kann man sich die gezahlte Mehrwertsteuer, die auf den Kaufpreis und die Kosten für die Installation der Anlage anfallen, zurückerstatten lassen.  

Der Gesetzgeber sieht besondere Vergünstigungen für Fassaden-PV-Anlagen vor. Hier gibt es 5 Cent zusätzlich, für jede kWh, da erfahrungsgemäss hier der Ertrag niedriger ausfallen wird als bei einer vergleichbaren Dachanlage.

Geld sparen im Haushalt

Heute habe ich viele Kollegen befragt, wie sie im Haushalt sparen. Es ist wirklich erstaunlich – jeder, den ich dazu befragte, hatte gleich mehrere Spartipps parat. Ich nenne Ihnen nachfolgend die, die am meisten genannt wurden:

Beim Kochen kann man eine Menge sparen, wenn man die passenden Töpfe kauft (wichtig ist der Boden), und die Restwärme beim Kochen nutzt. Also immer ein paar Minuten bevor die Nudeln fertig sind, den Herd ausstellen, sie kochen ja trotzdem noch eine zeitlang weiter und werden dabei gegart.

Und bitte nie vergessen: Deckel auf den Topf. Achten Sie auch auf die Grösse des Topfes und die entsprechende Herdplatte. Der Topf sollte immer etwas grösser sein, als die Herdplatte. Wahre Energiesparer sind Dampfdrucktöpfe.

Auch beim Backen kann man durch geschickte Anwendung sparen: hier ist es günstiger, einen Umluftherd zu verwenden und auch einige Minuten, bevor die Backzeit erreicht ist, schon auszuschalten (allerdings nicht bei Gasherden!).

Beim Zubereiten von Obst und Gemüse schälen wir viel zu oft. Gut abwaschen reicht meist. Und mit den Schalen nehmen Sie z. B. bei Äpfeln viele wichtige Vitamine und Ballaststoffe auf.

Viele Kollegen verzichten in der Mittagspause bewusst auf den Gang in den Imbiss oder ins Fast-Food-Restaurant. Sie bringen sich belegte Brote, Salate oder fertige, selbst zubereitete Gerichte mit, die man im Firmen-Bistro aufwärmen kann.

Auch die Getränke muss man nicht am Automaten in der Firma ziehen. Entweder man kocht sich Tee dort selbst, oder bringt eigene Getränke mit. Dadurch sparen die Kollegen bis zu € 3,– am Tag ein.

Es gibt kleine Haushaltshelfer, die preiswert und wirklich sinnvoll sind. Ich habe mir letztens einen Glasauskratzer gekauft, der war recht preiswert im Supermarkt erhältlich. Dieses kleine Gerät aus Kunststoff sieht aus wie eine Miniatursackkarre und ermöglicht, aus Marmeladen- und anderen Gläsern wirklich den letzten Rest vom Boden zu holen.

Für Tuben habe ich eine Metallklammer, mit der man auch noch den allerletzten Rest aus Tuben herausquetschen kann. Wenn Sie so etwas nicht im Haushalt haben, dann schneiden Sie fast leere Tuben einfach auf.

Dass es günstig ist, Sonderangebote zu nutzen, wissen wir alle. Eine Kollegin kauft beim Bäcker grundsätzlich das Brot vom Vortag. Es kostet nur die Hälfte und ist kaum weniger frisch, als wenn man es am Backtag kauft. Auch Artikel, die kurz vor dem Verfalldatum stehen, werden oft preiswerter angeboten und es lohnt sich, diese zu kaufen, wenn man weiss, dass man sie sofort verbraucht.

No Name Artikel sind oft genauso gut wie Ihre berühmten Markenverwandten. Ja, oftmals verbergen sich hinter den Discounter-Eigenmarken sogar Markenartikel, allerdings mit anderem Outfit und zu einem günstigeren Preis.

Vermeiden Sie hohe Kosten beim Einkauf von Mineralwasser. Mit einem Soda-Streamer können Sie selbst Mineralwasser nach Ihrem Geschmack herstellen und brauchen auch keine schweren Kisten zu tragen.

Das selbstgemachten Mineralwasser kann man mit etwas Obstsaft (bitte achten Sie darauf, dass es keinen Zucker enthält) oder Zitronensaft aufpeppen. Ein Vorteil ist auch, dass Sie keine schweren Kisten mehr schleppen müssen.

Resteverwertung nannten auch einige Kollegen als Sparmaßnahme. Die weichen Bananen eigenen sich sehr gut für einen Bananen-Shake oder in Joghurt. Reste vom Vortag eignen sich oft gut für Suppen oder Aufläufe, oder für eine phantasievolle Restepfanne.

Einige verwerten auch alte Brötchen als Paniermehl oder für Semmelknödel. Eine Kollegin sammelt und trocknet immer die alten Brötchen als Leckerchen für das Pferd ihrer Tochter.

Sehr beliebt sind die Energiesparmaßnahmen wie z. B. der Austausch von normalen Glühbirnen in Energiesparlampen. Wichtig ist auch immer: Schalten Sie das Licht aus in den Räumen, in denen sich niemand aufhält. Es ist auch nicht notwendig, die Außenlampe neben der Haustür die ganze Nacht brennen zu lassen.

Bei Geschirrspüler und Wäschetrockner reicht es oft aus, wenn man das niedrigere Programm wählt (z. B. das Kurz- oder das Schonprogramm), dies gilt auch für die Waschmaschine. Auf den Wäschetrockner kann man oft auch vollständig verzichten, und wenn Sie ihn nutzen, beachten Sie, dass das Flusensieb immer gereinigt ist, denn sonst ist es ein Stromfresser.

Das Kühlfach des Kühlschranks und auch den Gefrierschrank immer rechtzeitig abtauen, das heisst, wenn das Eis darin mehr als 1 cm dick ist. Die Lüftungsschlitze an diesen Geräten müssen immer frei sein, sonst staut sich die abgegebene Wärme, wodurch mehr Energie verbraucht wird.

Es lohnt sich, bei Fenstern und Türen darauf zu achten, dass sie keine Zugluft durchlassen. Neue Dichtungen wirken sich da sehr energiesparend aus.

Wenn Sie Ihre Stromrechnung bekommen, dann lassen Sie online überprüfen, ob nicht ein anderer Anbieter günstiger sein kann. Machen Sie sich die Arbeit und vergleichen Sie die unterschiedlichen Anbieter. Eine Ersparnis von mehr als € 100,– im Jahr kann das einbringen.