Sparen im November – soll ich meine Autoversicherung wechseln?

Der November ist ein wichtiger Monat, wenn es um die Beachtung von Fristen geht.  Bei allen Verträgen, deren Kündigungsfrist 6 Wochen oder 1 Monat zum Jahresende liegt, muss man im November die Kündigung aussprechen.

Und gerade jetzt ist dieser Zeitpunkt. Alle, die einen Krankenkassenwechsel vornehmen möchten, ihre Autoversicherung ändern möchten  oder ihren Arbeitsvertrag aufkündigen wollen (vorausgesetzt, dort ist eine 6-wöchige Kündigungsfrist festgeschrieben) sollten die wichtigen Termine in den nächsten Tagen und Wochen beachten.

Was die Versicherungen angeht, bricht gerade im November ein regelrechtes Wechselfieber aus. Viele Versicherte fragen sich, ob andere Versicherungen Vergünstigungen mit sich bringen. Dies gilt ganz besonders für KFZ-Versicherungen.  Es ist in jedem Fall sinnvoll, die bestehende Versicherung zu überprüfen und sich zu informieren, ob es andere Anbieter mit günstigeren Prämien gibt.

Da im November die neuen Versicherungsrechnungen verschickt werden, kann man sofort anhand der darin enthaltenen Informationen bei anderen Anbietern Vergleichsangebote einholen.

Das Internet eignet sich dafür besonders gut, dort bieten zahlreiche Direktversicherer ihren Service oftmals sehr kostengünstig an. Allerdings bekommt man dort häufig nicht die persönliche Beratung, die eine Agentur vor Ort bieten kann. Man sollte sich vorher also immer überlegen, wie wichtig einem die persönliche Beratung ist.

Der Versicherungsvertrag kann bis zu einem Monat vor Ablauf des Versicherungsjahres – und das ist üblicherweise das Kalenderjahr – gekündigt werden. Es ist besonders wichtig, darauf zu achten, dass das Kündigungsschreiben spätestens am 30. November bei dem Versicherer vorliegt. Es reicht nicht, die Kündigung erst am 30. abzuschicken. Senden Sie die Kündigung unbedingt rechtzeitig und am besten per Einschreiben ab, damit Sie einen Nachweis haben.

Kündigen sollte man nur in den Fällen, in denen es bessere Konditionen bei den Prämien und/oder dem Versicherungsschutz gibt.

Wie finde ich die billigste Autoversicherung?

Die meisten suchen unter dem Begriff Autoversicherung meist die als Pflichtversicherung bekannte KFZ-Haftpflichtversicherung.  Sie kennen das: ohne Nachweis einer Versicherung wird das Auto in unserem Land gar nicht erst zugelassen.

Gerade in dem Bereich der Kfz-Versicherungen lohnt sich ein Vergleich. Die Prämien können hier extrem schwankend sein, und Sie können hier bei genauer Recherche ganz leicht einige hundert Euros oder mehr pro Jahr sparen, wenn Sie den für Sie besten Anbieter finden.

Das Internet ist dafür bestens geeignet, denn hier gibt es einige Seiten, die kostenlose Versicherungsvergleiche anbieten. Halten Sie Ihre Zulassungsdokumente bereit, wenn Sie den online-Vergleich starten, denn die meisten Anbieter benötigen zur Erstellung eines Angebotes konkrete Angaben zu dem Fahrzeug.

Besonders preiswert sind die Direkt-Versicherer. Allerdings haben sie keinen Vertreter vor Ort. Für machen Autofahrer ist das deshalb keine Alternative, denn sie wünschen sich einen Ansprechpartner vor Ort.

Oft stellt sich auch die Frage: wann kann ich denn eine schon bestehende Versicherung wechseln – wenn ich eine andere, günstigere gefunden habe? Zunächst ist eine Versicherungsänderung grundsätzlich immer bei der Anmeldung eines neuen oder gebrauchten Wagens möglich. Nach einem Schadensfall z. B. hat man auch immer das Recht zur außerordentlichen Kündigung.

Wenn kein Fahrzeugwechsel stattfindet, können Sie Ihre bestehende Versicherung immer bis spätestens am 30. November zum Ende des Jahres kündigen. Machen Sie das entweder persönlich bei Ihrem Versicherungsvertreter und lassen sich die Kündigung (mit Datum!) unterschreiben, oder senden Sie Ihre Kündigung per Post, und zwar auf jeden Fall per Einschreiben mit Rückschein. Das machen Sie am besten eine Woche vorher, damit der Versicherer nicht behaupten kann, die Kündigung sei nicht bis zum 30.11. eingegangen.

Und vergessen Sie nicht, rechtzeitig die neue Versicherung abzuschliessen, damit Sie nicht am 01. Januar ohne ins Neue Jahr starten – das kann unter Umständen sehr viel teuerer werden.

Unter anderem können folgende Fragen wichtig sein für die Höhe der Kfz-Versicherung:

  •  das Alter des Fahrers
  •  sind Sie Vielfahrer
  •  handelt es sich bei dem Auto um ein Garagenfahrzeug
  •  wie alt ist das Auto.

Eine teuere Haftpflichtversicherung berechnet z. B. für Vielfahrer über € 1.400 für Haftpflicht- und Vollkasko-Versicherung, der billigste Anbieter verlangt dagegen weniger als € 800.

Das ist fast die Hälfte weniger: leichter können Sie kein Geld sparen.

Insbesondere Fahranfänger müssen bei der ersten Versicherung horrende Prämien bezahlen, da erwiesenermaßen die Unfälle sehr häufig von Anfängern verursacht werden.

Es lohnt sich hier in jedem Fall, das Fahrzeug für den Nachwuchs zunächst als Zweitwagen anzumelden, denn da ist die Prämie erheblich günstiger.

Treibstoff sparen – aber wie?

Zurzeit ist ein Besuch an der Tankstelle nicht das, was Autofahrer glücklich macht. Und das wird sich offensichtlich auch in absehbarer Zeit nicht ändern. Die seit Jahren stetig steigenden Benzin Kosten regen an, über Einsparmöglichkeiten beim Benzinverbrauch nachzudenken. Es gibt einige nützliche Tipps, die jeder leicht befolgen kann:

Das beginnt schon vor dem Losfahren. Sorgen Sie dafür, dass Sie vollständig startklar sind, wenn Sie den Motor anlassen. Das bedeutet, dass Sie angeschnallt sind, Spiegel und Sitz korrekt eingestellt sind und auch die Scheiben (im Winter) klar sind.

Wenn Sie solche Dinge erst erledigen, während Sie den Wagen schon gestartet haben, dann verschwenden Sie wertvollen Treibstoff. Achten Sie auch darauf, dass der PKW nicht unnötig mit irgendwelchen schweren Dingen beladen ist, die sie durch die Gegend fahren und dadurch ein erhöhtes Gesamtgewicht erhalten, so dass auch der Spritverbrauch entsprechend ansteigt.

Die heute mit hochwertiger Elektronik ausgestatteten Autos haben überhaupt kein Problem damit, direkt nach dem Start loszufahren – vergessen Sie das Aufwärmen, denn auch dabei verschenken Sie unnützerweise Benzin.

Fahren Sie Ihr Auto nicht hochtourig, sondern schalten Sie frühzeitig in den nächsthöheren Gang, dadurch ist eine Benzinersparnis von bis zu 35% drin. Auch bei Fahrten innerorts können Sie durchaus höhere Gänge benutzen (solange es nicht bergauf geht).

Versuchen Sie, möglichst wenig zu bremsen und dann wieder zu beschleunigen. Stopp und Go verbraucht sehr viel Treibstoff. Wenn Sie den Verkehr genau beobachten und vorausschauend fahren, können Sie Verkehrshindernisse frühzeitig erkennen und evtl. günstig ausweichen, ohne viel bremsen zu müssen.

Es ist immer wieder erstaunlich zu sehen, dass an einer geschlossenen Bahnschranke einige Autofahrer den Motor nicht abstellen. Es lohnt sich, den Motor auszuschalten, denn ab nur einer Minute Stillstand haben Sie eine spürbare Ersparnis an Treibstoff. Dies gilt übrigens auch für Ampeln, bei denen Sie wissen, dass diese länger auf Rot schalten.

Wenigen ist bekannt, dass der Benzinverbrauch durch zu niedrigen Reifendruck erhöht wird. Denn bei zu schwachem Druck kommt es zu einem erhöhten Rollwiderstand der wiederum für erhöhten Verbrauch sorgt. Überprüfen Sie daher in gleichmässigen Abständen den Reifendruck an Ihrem PKW. Das kann man normalerweise an jeder Tankstelle selbst machen.

Vergessen Sie nicht, Ihren Wagen regelmässig optimal einstellen zu lassen, denn auch das sorgt für einen günstigeren Energieverbrauch.

Versuchen Sie für den Weg zur Arbeit Fahrgemeinschaften zu bilden, denn auch bei kurzen Strecken können Sie hier ganz erheblich sparen. Immerhin ist der Spritverbrauch bei einem Mittelklassewagen grade auf den ersten paar Kilometern besonders hoch: Sie können das selbst an der Verbrauchsanzeige überprüfen.

Deshalb versuchen Sie,  Autofahrten besonders bei Kurzstrecken zu vermeiden. Wählen Sie dafür das Fahrrad oder gehen auch mal zu Fuss zum Bäcker. Das schont die Umwelt und fördert Ihre Gesundheit.

Wenn Sie auf der Autobahn fahren müssen Sie nicht unbedingt Höchstgeschwindigkeit fahren. Die Richtgeschwindigkeit von 130 km/h bringt Sie schnell genug voran, sorgt für Benzinersparnis und sorgt zudem noch für entspannteres Fahren.